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Info Fastenbrechen

Beatriz Friedl

Die nachstehenden Zeilen sollen Ihnen einen kurzen Überblick geben
- aber kein Text kann eine fundierte medizinische Beratung ersetzen!

Beatriz Friedl
mailbeatriz@antagon.at

Fastenbrechen - gewusst wie!

Schon in alten Schriften finden wir für das Ende einer Fastenzeit den Ausdruck "FASTENBRECHEN" - ein Wort, das semantisch auch in Englisch und Französisch so verstanden wird: Denn das Frühstück, also die erste Nahrung nach der Fastenzeit des Schlafes nennt man in England "breakfast", also "to break the fast" - eine erstaunliche Klarheit des Ausdrucks! In Frankreich wird die erste Nahrung nach der Nacht (nach dem Fasten) als "dejeuner" oder Morgenessen bezeichnet.
Einem netten Leser aus Deutschland verdanken wir diesen Zusatz: Im Spanischen heißt das Frühstück ’desayuno’. Das Verb ayunar bedeutet freilich übersetzt ’fasten’. Somit heißt desayno wörtlich übersetzt ’nach dem Fasten’ - DANKE!

Wenn Sie die Fastentage ernst genommen haben, sind Sie nun entschlackt, haben einiges Material aus den "Deponien" im Körper abgebaut. Sie wissen ja: Aus den Hungerperioden unserer Frühzeit hat der Körper die Instinkthandlung, bei Überangebot an Nahrung im Körper Depots anzulegen... Mit der heutigen Ernährungslage ist dies verfehlt, aber wie sagt man das einem Instinkt? Es ist wichtig, sich diesen Zusammenhang ins Gedächtnis zu rufen. Wenn Sie unmittelbar nach dem Heilfasten "mit den Augen" essen und nicht mit dem Verstand, belasten Sie Ihren Körper doppelt! Denn er legt wieder Depots an, natürlich in Fett, aber auch in mineralischen Stoffen, besonders führt er dem Gewebe Kochsalz zu. Dieses zurückgehaltene Salz führt zu einer Wasserbindung im Gewebe - auch eine heute völlig unnotwendige Vorsichtsmaßnahme aus ruralem Instinkt.

Wir neigen ja immer mehr zum Genuß von stark salzhaltigen Speisen, zu denen man auch alle konservierten Fleisch- und Fischprodukte zählen muss. Die Modewelle der exotischen Speisen fördert diesen Aspekt - das Speisen aus heissen Ländern vor allem zur Konservierung so stark gewürzt wurden, scheinen wir zu verdrängen. So wie ja auch das Ghee aus Tibet, also die stundenlang gekochte Butter, weniger zur Erlangung von Heilkräften so behandelt wird, sondern einfach zum Haltbarmachen. Jedenfalls: Dadurch kommt aber unser Kochsalzgleichgewicht durcheinander, wir erhöhen unnotwendigerweise die Kochsalzkonzentration im Blutserum. Daher:

Erste Richtlinie für Ihre Zeit nach dem Fasten:
Vermeiden Sie stark gewürzte Speisen, halten Sie sich beim Salzkonsum zurück! Wichtig ist das Bewusstsein, wo überall versteckt Salz enthalten ist - selbst ein wenig Rindssuppe und defacto jede industriell gefertigte "Consomme" enthält zuviel Salz. Und gleich die
Zweite Richtlinie für Ihre Zeit nach dem Fasten:
Aufhören, wenn es am besten schmeckt... Aber darüber haben Sie ja viel nachgedacht, no comment. Aber lesen Sie weiter - es folgen einige einfache Tipps für den nachhaltigen Erfolg Ihrer Fastenkur!

Vor allem: Selbstbeobachtung ist angesagt. Wenig zu sich nehmen, hineinspüren - der Körper weiß, was ihm guttut (oder gut tun würde...). Z.B. gibt es zum Thema "Rohkost" nach dem Fasten auch konträre Meinungen - wir beenden das strenge Fasten mit Bratapfel - also gekochter Speise. Wer empfindlich ist, sollt das noch einige Tage beibehalten. Ansonsten:
Beginnen (oder auch beenden - es ist sehr wichtig, das es schmeckt!) Sie zumindest die ersten zehn Tage alle Mahlzeiten mit einer frischen Frucht, vorzüglich aus heimischen Rieden... Ein Apfel, roh gegessen, wirkt Wunder. Prinzipiell: Alle Früchte mit allen Fasern! Wenn eine Orange, dann die Frucht, nicht den Fruchtsaft. Wenn Fruchtsaft, dann nicht aus der Flasche (über eine Dose sprechen wir gar nicht!) oder dem Plastikbehälter, sondern selbst pressen. Und dann: Das "Fruchtfleisch" auch essen!
Wenn Sie aus Zeitgründen ausnahmsweise Fruchtsaft kaufen, achten Sie auf BIO-Angebote und immer ist die "naturtrübe" Version dem durch Filterung geklärten Saft vorzuziehen.

In den letzten Jahren hat ja die Ernährungswissenschaft den Ballaststoffen, auch in Form der pflanzlichen Fasern, wie sie in Früchten und auch besonders bei Getreidekörnern enthalten sind, viel Aufmerksamkeit gewidmet und dadurch deren Werte als Regulator der Verdauung erkannt. Heute werden Ballaststoffe nicht nur allgemein zur Erzielung einer guten Darmbewegung eingesetzt, man erkennt diese als wichtige Helfer zur Förderung der Gallensekretion und zur Minderung von Blutfetten (Cholesterine) an. Ja es gibt Stimmen, die Ballaststoffen auch eine Funktion zur Vorbeugung von Darmkrebs zusprechen - durch das Vermeiden von Darmträgheit!

Aber: Nur mit Kochsalzminimierung und Ballaststoffanreicherung ist es nicht getan! Nach einem Heilfasten sollte man etwas anders Leben - und vor allem Essen! - als vorher. Beginnend bei Kleinigkeiten wie dem Kauen. Also:

Essen Sie nur, wenn Sie auch wirklich Zeit dazu haben. Das minimiert schon etwas die Nahrungsaufnahme! Nehmen Sie immer nur kleine Bissen und kauen sie diese sehr intensiv, damit speicheln Sie die Speisen ein, lassen dem Magen Vorbereitungszeit für die kommende Aufgabe und erleichtern dem Verdauungstrakt so die Arbeit!

Daraus ergibt sich einfach: Zum Wirksamwerden des Heilfastens gehört vor allem Konsequenz. Denn ganz ohne Anstrengung geht es nicht, sich und sein Leben zu ändern. Statt dem Intensivstudium von Haubenlokalen sollten Sie einer Gymnastikgruppe beitreten... Zumindest aber einmal täglich auf natürliche Weise schwitzen - am besten durch Joggen oder Wandern, aber auch der Saunabesuch kann gelten... Besser ist zusätzlich öfters schwimmen und täglich einmal einen großen Teil der Haut bürsten.

Wir haben sicher während des Heilfastens davon gesprochen:

"Verzicht nimmt nicht sondern gibt - die unerschöpfliche Kraft des Einfachen"

Beim Fastenbrechen entdecken Sie wirklich wieder den Genuß am Einfachen, eben an einem Apfel, einer Birne, einer Nuß.

Fragen Sie sich selbst: Warum haben Ich mich zum Heilfasten entschlossen? Wo liegen künftig die Schwerpunkte meines Lebens?

Reicht mir die tägliche Entspannung, die sich aus meinem Tagesablauf ergibt? Könnte ich ganz allmählich auf Dauermedikamente wie Schlaf- oder Abführmittel völlig verzichten? Was ist mir in meinem Leben wirklich wichtig?

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In diesem Sinne kann das Heilfasten tatsächlich den Beginn einer Verhaltensänderung einleiten. Fasten ist eine der wenigen Chancen im Leben, die jedem kostenlos zur Verfügung stehen... Auch wenn dieser Satz von den vielen Hungernden in den anderen Regionen dieser Welt als zynisch empfunden werden kann - für unsere Überflußgesellschaft ist er absolut richtig.

Hier kommen Sie zu einem grundsätzlichem Text zum Thema Heilfasten ...Antwort auf die häufigsten Fragen.

...und wenn Sie gar keine Zeit für eine Fastenkur finden: Berufsbegleitendes, sanftes Fasten nach Mass


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Praxis für integrative manuelle Be-Handlung:
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Ecke Florianigasse, hinter dem Rathaus, schon im 8. Wiener Gemeindebezirk:    Lageplan der Praxis
dort ordiniert Frau Dr. Gabriele Witzani, die Praxis wird von mehreren Therapeuten genützt.
Beatriz arbeitet Montag und Freitag am Spittelberg in Wien 7, Sigmundsgasse 12 !
Beatriz Friedl
. (01) 406 77 29

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